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die Hydra keinen Ast reproduzieren, der länger als derjenige ist, der von Herkules
durchschlagen wurde. Damit könnte Herkules die Höhe der Hydra nicht mehr reduzieren
und somit nicht mehr verkleinern. Die Hydra könnte nicht mehr besiegt werden.
Unter Ausschluss dieser beiden Fälle wird sich die Höhe der Hydra mit Fortschreiten des
Experimentes verringern.
Beweis: Beweis mittels Induktion
Für den Beweis werden zunächst drei weitere Bezeichner benötigt.
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Sei h die Höhe der höchsten Ebene des Graphen.
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Nun betrachten wir die Knoten auf der zweithöchsten Ebene. Sei g
der
höchste
Ausgangsgrad,
den
ein
beliebiger
Knoten
der
zweithöchsten Ebene hat. Dies bedeutet, dass ein Knoten der (h-
1)sten Ebene mit maximal g Knoten der höchsten Ebene verbunden
ist. Dabei ist g beschränkt, da der Ausgangsgrad aller Knoten < oo ist.
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Weiterhin sei k die Anzahl der Knoten auf der zweit höchsten Ebene,
die den Ausgangsgrad g haben. Sei K die Menge der Knoten der
zweithöchsten Ebene mit dem Ausgangsgrad g.
Da die sich reproduzierenden Teilgraphen Kopien des betroffenen
Segments oberhalb des Fixknotens k sind, kann sich h niemals erhöhen, die neuen
Teilgraphen haben maximal die Höhe h.
Ähnliches gilt für den maximalen Ausgangsgrad g der Knoten auf der (h-1)sten Ebene. Die
Hydra reproduziert sich immer unterhalb der betroffenen Ebene. Die höchste betroffene
Ebene ist maximal die Ebene (h-1), d.h. die Hydra kann sich maximal in einem Knoten der
Ebene (h-2) reproduzieren. Aus diesem Grund kann sich, egal wie Herkules vorgeht, der
maximale Ausgangsgrad g nicht vergrößern, es entstehen nur auf der (h-1)sten Ebene
weitere Kopien von bereits vorhandenen Knoten.
Die Anzahl k der Knoten auf der (h-1)sten Ebene mit dem Ausgangsgrad g kann sich auch
nicht erhöhen. Durchtrennt Herkules eine Kante, die nicht von einem Knoten aus K
ausgeht, so enthält der neue Teilbaum auch keine Kopie eines Knotens aus K.
Durchtrennt Herkules eine Kante eines Knotens f aus K, so ist dieser Knoten f nicht mehr
in K, da dieser jetzt den Ausgangsgrad (g-1) hat. Weiterhin ist der reproduzierte Knoten f'
des reproduzierten Teilbaums nicht in K, da die Reproduktion nach dem Durchtrennen
erfolgt und f' somit den Ausgangsgrad (g-1) hat.
Da die Zahl der Knoten beschränkt ist, gibt es nur endlich viele Knoten in K. Durchtrennt
Herkules nacheinander eine Kante eines Knotens aus K, so reduziert sich k mit jedem
Schlag um eins. Somit ist k nach endlich vielen Schritten 0. Ist dies der Fall reduziert sich
g zu g', da es keinen Knoten mehr mit dem Ausgangsgrad g gibt. Damit reduziert sich g zu
g' mindestens um Eins. Die Menge K besteht nun wieder aus k' Knoten, alle Knoten der (h-
1)sten Ebene mit Ausgangsgrad g'.
Wiederholt man diese Prozedur, so verringert sich auch g zu g' < g zu g'' < g' usw. Dies kann
solange wiederholt werden, bis g* = 0. Ist der maximale Ausgangsgrad der Knoten der
zweit höchsten Ebene = 0, so besteht die höchste Ebene aus keinem Knoten, die Höhe des
Graphen hat sich um eins reduziert.
Nun wird h, g, k und K neu gesetzt, die Prozedur beginnt von neuem, bis die maximale
Höhe des Graphen auf eins reduziert ist. In diesem Fall kann sich die Hydra nicht mehr
reproduzieren, die restlichen Äste können von Herkules durchtrennt werden.
Es ist nicht notwendig, dass Herkules mit Knoten aus K beginnt. Durchtrennt er zuerst
ausgehende Kanten von Knoten, die nicht aus K sind, so erhöht sich weder h, noch k, noch
g. Es bleibt nur zu zeigen, dass Herkules Kanten von Knoten aus K nach endlicher Zeit
durchtrennen muss.
Dies kann man sich leicht überlegen. Unter der Annahme, dass Herkules keine
ausgehenden Kanten von Knoten aus K durchtrennt kann man annehmen, dass die zu den
Knoten aus K führenden und aus K herausführenden gesamten Teilgraphen für Herkules
und die Hydra "gesperrt" sind. Herkules durchtrennt diese Kanten nicht und damit kann
die Hydra diese Teilgraphen nicht reproduzieren. Damit lässt sich wieder ein h, g, k und K
finden für alle Knoten, die nicht "gesperrt" sind. Hier lässt sich das oben beschriebene
Prinzip erneut durchführen, weiterhin lassen sich auch diese Teilgraphen "sperren", bis ein
n Köpfe
Abbildung 2.2
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